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Sandra Heitmann, Pernod Ricard Swiss

„Es geht darum, ein Erlebnis zu schaffen"

Frau Heitmann, wie haben Sie Ihren Weg in die Branche der Spirituosenindustrie gefunden?

Sandra Heitmann: Ich habe lange Zeit in Frankreich gelebt, unter anderem in Paris, und dabei die französische Sprache gelernt. Diese Erfahrung öffnete mir Türen, als ich nach Deutschland zurückkehrte. Ich begann meine Karriere bei einem deutschen Unternehmen über eine international führende Managementberatung, bevor ich schließlich zu Pernod Ricard wechselte. Inzwischen bin ich seit 24 Jahren im Unternehmen tätig. Die Spirituosenbranche ist für mich ein spannendes Umfeld, in dem ich viel gestalten kann und ständig neue Entwicklungen erlebe, was mir besonders gut gefällt.

 

Sie sind seit dem 1. Juli 2019 Geschäftsführerin bei Pernod Ricard Swiss. Auf welche Erfolge blicken Sie in Ihrer Position als Managing Director besonders gerne zurück?

Der Erfolg, auf den ich besonders stolz bin, ist das herausragende Team, mit dem ich zusammenarbeiten darf. Mit aktuell 50 Mitarbeitern hat sich unser Standort in der Schweiz sehr gut entwickelt. Besonders freut es mich, Mitarbeiter an Führungspositionen heranzuführen. Wenn wir auf ein bestimmtes Produkt aus unserem Portfolio blicken, möchte ich Perrier-Jouët Champagner hervorheben. Diese Marke hat sich in den letzten Jahren zu einem starken und bei Kunden sowie Konsumenten beliebten Produkt in der Kategorie Champagner in der Schweiz entwickelt.

 

Die Vision von Pernod Ricard lautet „Créateurs de Convivialité“. Was verstehen Sie darunter und wie wollen Sie die sogenannte Geselligkeit erreichen?

Dieser Ansatz bezieht sich darauf, dass wir nicht nur Produkte verkaufen, sondern besondere Momente schaffen und bestimmte Emotionen anregen wollen. Unsere Kultur steht für Offenheit und Zusammenarbeit. Innovationen gewinnen ebenfalls immer mehr an Bedeutung. Unser Lillet Aperitif in der Ready-to-Drink-Variante ist ein gutes Beispiel dafür, wie man kleine, genussvolle Momente auch im Alltag hervorheben kann.

 

Weltweit vertreibt und vermarktet Pernod Ricard mit rund 19.000 Mitarbeitern in 86 Tochtergesellschaften Spirituosen, Weine und Champagner. Welche Projekte stehen in der Schweiz aktuell besonders im Fokus?

Innerhalb des Unternehmens haben wir unsere Marken in verschiedene Kategorien eingeordnet. Dazu zählen etablierte Marken wie Absolut Vodka, Ballantine's Whisky oder Perrier-Jouët Champagner. In der Kategorie Wachstumstreiber ist z.B. der Lillet Aperitif eingeordnet. Darüber hinaus konzentrieren wir uns auf neue Innovationen wie Bumbu Rum oder Altos Tequila sowie die Ready-to-Drink-Variante von Lillet.
Dabei haben wir die Möglichkeit, innerhalb des Portfolios zu entscheiden, auf welche Schwerpunkte wir uns in der Schweiz fokussieren möchten. Natürlich berücksichtigen wir dabei immer die Gruppenstrategie.

 

Sie haben ein umfangreiches Portfolio, das unter anderem die Marken Ramazzotti, Havana Club, Absolut, Lillet, Jameson, The Glenlivet oder Monkey 47 umfasst. Nach welchem Schema erfolgt eine Fokussierung auf eine bestimmte Brand, wie beispielsweise auf Bumbu Rum im Jahr 2025?

Die Entscheidungsfindung erfolgt durch globale Trend- und Marktanalysen, die von der Pernod Ricard-Gruppe durchgeführt werden. Wir prüfen anschliessend die lokalen Gegeben- und Besonderheiten, um Priorisierungen vorzunehmen. Dies geschieht in engem Austausch mit dem gesamten Team, um sicherzustellen, dass wir die Bedürfnisse des Marktes in der Schweiz richtig einschätzen.

 

Wie nehmen Sie die Bar- und Gastronomieszene in der Schweiz wahr – auch im Vergleich zu Deutschland?

Aufgrund der Grösse Deutschlands gibt es innerhalb des Landes bereits viele verschiedene Trends. In der Schweiz ist die Bar-Szene zwar kleiner und stark auf Zürich fokussiert, doch auch der Einfluss der Westschweiz wird zunehmend größer. Die Bar-Szene in der Schweiz ist aufgrund der verschiedenen Strömungen jedoch genauso divers und vielseitig wie in Deutschland. Besonders hervorzuheben ist der hohe Qualitätsanspruch, der in der Schweiz herrscht. Zudem spielt die Eventbranche eine wichtige Rolle.

 

Die Spirituosenbranche befindet sich aktuell in einer spannenden Transformation. Welche Veränderungen erwarten Sie in den nächsten Jahren?

Ein wichtiges Thema ist die wachsende Nachfrage nach Low-ABV Drinks und alkoholfreien Alternativen. Dieser Aspekt geht auch über in das Thema Mindful-Drinking. Die Konsumentinnen und Konsumenten achten zunehmend auf bewussten Genuss, was bedeutet, dass die Qualität der Produkte enorm an Bedeutung gewinnen wird. Es geht um die Verbindung von Premiumisierung mit besonderen Ereignissen.

 

Wie hat sich Pernod Ricard auf diesen Wandel innerhalb der Spirituosenbranche eingestellt?

Die Verbraucherinnen und Verbraucher möchten Teil von Erlebnissen und Erzählungen sein. Tastings, die mit Food-Pairing kombiniert werden, sind derzeit sehr gefragt. Unsere Innovationen spiegeln diesen Trend wider. Auch Convenience-Produkte, wie unsere Ready-to-Drink-Varianten, gewinnen an Wichtigkeit. Der Erfolg von Lillet ist ein gutes Beispiel dafür. Zudem legen wir grossen Wert auf den Schutz der Herkunftsbezeichnung und ressourcenschonende Herstellungsverfahren.

 

Was fasziniert Sie persönlich an der Spirituosenbranche?

Die Branche ist von Natur aus sehr abwechslungsreich. Spannend finde ich, die große Preisspanne, von Premium über Prestige bis zu Rare & Collectibles bei den Produkten sowie die unterschiedlichen Entwicklungsrichtungen und die traditionell verankerte Herstellung, beispielsweise bei Champagner. Besonders schön ist, dass man am Ende des Tages nicht nur ein Produkt verkauft, sondern ein Erlebnis schafft!

 

Welche Spirituosen trinken Sie am liebsten und zu welchem Anlass?

Ich probiere gerne neue Cocktails in Bars, besonders solche, die eine süsse und saure Kombination bieten. Zu Hause geniesse ich sehr gerne Lillet auf Eis mit einem Schuss Mineralwasser. Das bringt sofort französisches Flair und erinnert mich an meine Zeit in Frankreich. Es ist ein leichtes Getränk, das man zu jeder Jahreszeit geniessen kann. 

 

Vielen Dank für das Gespräch!

 

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