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Wie bei Koskenkorva Vodka Nachhaltigkeit gelebt wird

Was wäre, wenn die Nachhaltigkeit in Zeiten des Klimawandels nicht nur ein Ziel, sondern ein gelebtes Prinzip wäre? Diese Grundhaltung entdeckt man bei Koskenkorva, einem der Klassiker der finnischen Spirituosenwelt.

 

Malerisch liegt das Dorf Koskenkorva mit seinen rund 2200 Einwohnern im südlichen Ostbottnien am Ufer des Flusses Kyröjoki – rund vier Stunden gen Norden von der Hauptstadt Helsinki entfernt: Eine von Feldern bedeckte Landschaft prägt das Umland des Dorfes, zusammen mit dem 1911 erbauten und zwischenzeitlich privatisierten Bahnhof. Eigentlich würde man nicht vermuten, hier ein Werk zu entdecken, das mit Koskenkorva die beliebteste Spirituose Finnlands produziert. Tatsächlich ist die Geschichte des Dorfes jedoch eng mit jener der Brennerei verbandelt. Sie reicht zurück bis in die 1930er und 1940er Jahre: Damals kaufte das finnische Alkoholmonopol – Oy Alkoholiliike Ab (kurz Alko) – Land von der Familie Jaakko und Elisabet Koskenkorva und baute eine Brennerei darauf. Im Frühjahr 1941 fand die erste experimentelle Destillation statt. Im Jahr 1953 gründete sich um die Brennerei herum das Dorf Koskenkorva, womit die Produktion von Spirituosen endgültig begann. 

Der erste Wodka von Koskenkorva war der Viina. Er erwuchs 1960 zur beliebtesten Spirituose und schließlich zur meistverkauften Spirituosenmarke Finnlands. Zu Beginn wurde dieser noch aus Kartoffeln destilliert, aber schon bald aus Gerste, darunter die Sorten Kaarle und Elmeri, die auf den fruchtbaren Feldern in der Nähe der Küste gut gedeihen. Weitere Berühmtheit erlangte in den 1990er Jahren der Koskenkorva Salmiakki mit salziger Lakritze: Es dauerte nicht lange, bis der Wodkalikör zwischenzeitlich verboten wurde. Der Grund: er verkaufte sich zu gut! Seither hat der Koskenkorva aus dem kleinen Dorf einen weiten Weg zurückgelegt: Heute ist er in mehreren Ländern erhältlich, darunter in den USA, in den Regalen von Marks & Spencer in London und natürlich bei uns. Seinem Terrain und seiner Herkunft treu geblieben ist er aber: Mehr denn je steht im Mittelpunkt von Koskenkorva die Bekämpfung des Klimawandels durch eine vollständig nachhaltige Produktion.

 

Exkurs: Dem Klimawandel begegnen

Bei Koskenkorva ist man schon lange auf einem guten Weg dahin, denn die Nachhaltigkeit ist durch die Integration einer vollständigen sogenannten Kreislaufwirtschaft tief in der DNA verankert: Ziel ist es dabei, den Abfall und die Verschwendung zu reduzieren, indem zum Beispiel die Rohstoffe und Produkte möglichst lange und vollständig im Kreislauf gehalten und verwertet werden. Als «regeneratives» Modell sollen natürliche und soziale Ressourcen dabei nicht nur erhalten, sondern wiederhergestellt werden. Ein wichtiger Aspekt auf dem Weg zur Klimaneutralität ist überdies die Senkung des Ausstoßes von Kohlenstoffdioxid (CO2), das bei der Verbrennung traditioneller, fossiler Brennstoffe zur Energiegewinnung anfällt. Denn: Kohlendioxid ist die häufigste Emission, die zum Klimawandel beiträgt. Damit einhergehend erfolgt naheliegenderweise der Umstieg auf erneuerbare Energien.

 

Beide Aspekte sind zielführend, um die Nachhaltigkeit in Bezug auf den Klimawandel und das Ziel einer Klimaneutralität umzusetzen. Für das Werk von Koskenkorva zeigt sich dieser Ansatz in drei Bereichen: 

1. im Betrieb der Brennerei, 

2. den landwirtschaftlichen Partnern sowie 

3. beim „Kapital“ Mensch, den Mitarbeitern.

 

Rohstoffe vollständig im Kreislauf halten

Schon lange ist die Brennerei von einem hochmodernen und effizienten Destillationsprozess geprägt: Koskenkorva wird durch kontinuierliche Destillation über neun Säulenbrennanlagen hergestellt, wodurch sich auch der weiche Geschmack des Wodkas ergibt. Das Prinzip der Kreislaufwirtschaft zeigt sich hier in aller Deutlichkeit: Es beginnt bereits bei der vollständigen Verarbeitung des Gerstenkorns. So werden zum Beispiel die, als Nebenprodukt der Destillation verbliebenen Schalen der Gerste im eigenen Biokraftwerk verbrannt, und die daraus entstehende Energie wieder zur Wärmeerzeugung genutzt. Durch den Einsatz solch erneuerbarer Brennstoffe konnte das Werk, das an 350 Tagen im Jahr produziert, die CO2-Emissionen aus fossilen Brennstoffen bereits um rund 50 Prozent senken. Zudem liegt der Grad der autarken Versorgung durch die grüne Energie, die zur Erzeugung des Dampfes für die Destillation benötigt wird, bei über 60 Prozent. Bereits seit 2023 bezieht die Brennerei zudem ihren gesamten Strom aus erneuerbaren Energien, die Hälfte davon aus lokalem Windstrom aus dem an der Westküste gelegenen Windpark Kalax.

 

Um der Kreislaufwirtschaft gerecht zu werden, geht man aber noch weiter: So wird die, bei der Reinigung und Entspelzung der Gerste anfallende Asche zur Düngung verwendet. Ein Teil des Gerstenkorns wird für die Herstellung von Tierfutter, ein weiterer Teil in der Produktion von Stärke für die Papier- und Kartonindustrie, die Lebensmittelindustrie und für Brauereien verwendet. Das Kohlendioxid, welches bei der Gärung der Maische entsteht, wird aufgefangen und in Gewächshäuser zur Unterstützung einer CO2-Düngung gepumpt, was die Photosynthese unterstützt. Das sind nur einige Beispiele für eine gelungene Umsetzung dieses regenerativen Wirtschaftsmodells.

 

Kohlenstoffsenker und Carbon Farming

Das zweite Feld betrifft die Landwirtschaft und zusammenhängend damit das Transportwesen. Zum Beispiel kommt in beiden Bereichen in Finnland normaler Diesel für den Betrieb der Maschinen zum Einsatz. Um den daraus entstandenen Ausstoß von Kohlenstoffdioxid auszugleichen, unterhält Koskenkorva einen fast 1000 Hektar großen Grundwasserwald in der Kleinstadt Rajamäki bei Helsinki: Dieser dient als sogenannte Kohlenstoffsenke, die über 800000 Tonnen CO₂ durch die Photosynthese aufnimmt und speichert. Damit erfolgt auch eine nachhaltige Nutzung des Grundwassers für die Getränkeproduktion. Darüber hinaus ermutigt Koskenkorva seine Partner, gegenüber der konventionellen Landwirtschaft neue Anbaumethoden auszuprobieren und anzuwenden, mit dem Ziel, auch die Felder in Speicher für CO₂ – in Form organischer Substanz – im Boden zu verwandeln. Dazu sollen die Vertragsbauern unterstützt werden, sich das Wissen um das sogenannte „Carbon Farming“ anzueignen. Zum Beispiel durch Praktiken wie den Aufbau von Humus, einer verbesserten Bewirtschaftung des Bodens, angepassten Fruchtfolgen oder der Heckenpflanzung. In Summe erzielt diese regenerative Landwirtschaft bessere Ernten, indem das Land fruchtbarer und widerstandsfähiger wird. Es verbessert die biologische Vielfalt, verhindert, dass Nährstoffe in Gewässer gelangen, schützt die Pflanzen, auch vor Trockenheit und Insekten, und hilft dem Boden dabei, mehr Wasser zurückzuhalten. 

 

Weiterhin werden die Vertragsbauern beraten, wie sie durch Investitionen in energiesparende Maschinen und Verarbeitungsmethoden auch Subventionen oder günstigere Finanzierungen erhalten können. Diese mögen zwar kurzfristig teuer und teils überflüssig wirken. In Zukunft werden sie aber noch teurer werden, wenn die Nachfrage nach solchen Technologien und Maßnahmen steigt. Das große Ziel des Mutterkonzerns Anora ist es, den Anteil des nachhaltigen Gerstenanbaus bis zum Jahr 2030 auf 30 Prozent zu steigern. Bereits jetzt arbeite man aber intensiv daran, was nach 2030 getan werden muss, um auch den verbliebenen Rest des Gerstenanbaus nachhaltig zu gestalten.

 

Nicht Ressourcen, sondern Kapital

Neben den Lieferanten und Landwirten bilden drittens die Mitarbeiter ein gewichtiges Kapital bei Koskenkorva. Dank ihnen wurde zum Beispiel in Zusammenarbeit mit einem Hersteller eine leichtere Glasflasche entwickelt. Auch arbeiten sie daran, den Anteil von recyceltem Glas zu erhöhen. Zusätzlich gibt es Richtlinien für Mitarbeiterfahrzeuge, um langfristig auf Hybrid- und Elektrofahrzeuge umzusteigen, und für Mitarbeiter in städtischen Gebieten gibt es ein E-Bike-Programm, unterstützt durch Förderkredite der Europäischen Union im Bereich nachhaltige Mobilität. 

 

Barkultur im Miteinander

Seit Juni vergangenen Jahres zeichnet der 1992 in Nambour, Australien geborene Angus Price als Markenbotschafter für die Marken von Anora und Koskenkorva verantwortlich. Als ehemaliger Bar- und Venue Manager, als Wein- und Spirituosenexperte mit internationaler Erfahrung sehe er seine Aufgabe darin, die Marke Koskenkorva „in den Alltag der Barszene zu übersetzen“: dass die Produkte funktionieren, geschmacklich wie auch handwerklich, aber auch in der Geschichte für den Gast. Zusammen mit Barkeepern und im echten Austausch möchte Price Formate schaffen, die „praxisnah, kreativ und relevant“ sind:
Mit Masterclasses, individuellen Tastings, Schulungen und kreativen Entwicklungen von Signature Drinks oder auch mit Gastschichten. Price sieht derzeit zwei gewichtige Strömungen in der Bar-Szene: Zum einen ein wachsendes Interesse an authentischen, regional verwurzelten Produkten mit Herkunft, als auch ein wachsendes Bewusstsein im Konsum: mit weniger Alkohol und Zucker und mehr Qualität und Nachhaltigkeit. Beide Trends passen zu Koskenkorva – dank einer transparenten Produktion, die ihre Kreislaufwirtschaft zu 100 Prozent integriert hat:

 

„Das ist nicht nur zukunftsorientiert, sondern auch ein echtes Argument für Bars, die Haltung zeigen wollen.“

 

Darüber hinaus möchte man auch kleinere kulturelle Projekte unterstützen, vom Poetry-Slam über Live-Musik und Comedy bis hin zu klassischen Gastro-Nächten, bei denen die Community einfach mal zusammenkommen, abschalten und anstoßen kann: „Wir glauben daran, dass echte Barkultur nicht nur im Glas passiert, sondern im Miteinander. Genau dort wollen wir mitgestalten.“

 


Ingwer Sommer

 

Zutaten:

5 cl Koskenkorva Ginger
2 cl Pitú Cachaça
1,5 cl frischer Limettensaft
1 cl Zuckersirup
Fill Ginger Beer

 

Glas: Longdrinkglas

Garnitur: Limettenscheibe und kandierter Ingwer

Zubereitung:Alle Zutaten außer Ginger Beer in ein Longdrinkglas mit Eis geben, kurz umrühren und mit Ginger Beer auffüllen.

Charakter: Frisch, leicht scharf und perfekt für Sommer oder Eventservice.


Buzzberry Sour

 

Zutaten:

3 cl Koskenkorva Blueberry
3 cl Asbach Uralt
2 cl Zitronensaft
1 cl Honigsirup
(2:1 Honig:Wasser)
Fill Sodawasser

 

Glas: Longdrinkglas

Garnitur: Zitronenscheibe und frische Blaubeeren

Zubereitung:  Erste vier Zutaten shaken, über Eis in ein Longdrinkglas abseihen, mit Soda auffüllen.

Charakter: Tief, rund, und spritzig.


Rhubarb & Rose Sour

 

Zutaten:

5 cl Koskenkorva Rhubarb
2,5 cl Zitronensaft
1 cl Rosensirup

 

Glas: Old Fashioned Glas

Garnitur: Essbare Blüte oder Rosenblatt

Zubereitung: Mit Eis shaken, auf Eiswürfeln in einem Old Fashioned Glas servieren.


Bezugsquelle:

Diversa Spezialitäten GmbH
www.diversa-spez.de

 

Bilder zum Artikel:

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