Im Zeichen des Ahornblatts


Was für ein Land! Gewaltige Berge, geheimnisvolle Seen und ein magischer Indian Summer in den bezaubernden Waldgebieten. Eine Portion Großbritannien, eine Dosis Frankreich und eine Kelle Nordamerika. Eine Mischung, die sich kulinarisch und trinktechnisch niederschlägt und mit einem spannenden historischen Momentum verbindet.

 

Kanada lesen. Das Motto sollte im Jahr 2020 groß auf der Frankfurter Buchmesse erklingen. Es musste dann doch etwas kleiner und virtueller stattfinden. Aber nun werden wir das designierte Gastland auch 2021 erleben, wenn das Land mit seinen Autorven von Halifax bis Vancouver, von Winnipeg bis Cambridge Bay, dann tatsächlich vor Ort sein will. Derweil schmökern wir ein wenig in den Geschichten der bislang einzigen kanadischen Nobelpreisträgerin Alice Munro, die auf geniale Weise eine Eleganz des Einfachen kreiert, die bezaubert. So lässt sie in ihrer Kurzgeschichte „Die spanische Grippe“ den Handelsreisenden Jim die Bibliothekarin Louisa beobachten: „Er fand wirklich, dass Louisa besser aussah als früher. Vielleicht hatte sie angefangen, Rouge aufzulegen … Sie zog sich auch schicker an und bemühte sich um mehr Freundlichkeit. Früher war sie mal so mal so gewesen, ganz nach Laune. Sie trank jetzt auch Whisky, obschon sie sich weigerte, auch nur daran zu nippen, bevor sie ihn nicht in Wasser ertränkt hatte. Früher hatte sie immer nur ein Glas Wein bestellt.“

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Foto: AdobeStock – Dominik

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