Dinner wird zur Nebensache: Neue YouGov-Studie

Sie zeigt, was im deutschen Alltag wirklich fehlt – echte Zeit

In vielen deutschen Haushalten hat sich das Abendessen still verändert: Statt ein Moment des Zusammenseins zu sein, wird es immer häufiger zu einem Punkt auf der To-do-Liste. Es wird schnell gegessen, nebenbei organisiert, oft begleitet von Ablenkung. Eine repräsentative YouGov-Studie im Auftrag von Birra Moretti unter 549 Deutschen bestätigt dieses Gefühl – und zeigt, wie groß die Sehnsucht nach echter, bewusster gemeinsamer Zeit gleichzeitig ist.

 

Das Problem dabei ist weniger offensichtlich, aber spürbar: Der Moment, in dem man wirklich zusammenkommt, geht verloren. 89 Prozent der Befragten essen unter der Woche mit anderen Personen aus ihrem Haushalt zu Abend – meist innerhalb von 15 bis 30 Minuten. Doch echte gemeinsame Zeit sieht anders aus: 30 Prozent geben an, dass sich ihr Abendessen (sehr) oft eher wie eine Pflicht als wie ein Genussmoment anfühlt. Fast jede zweite Person (45 Prozent) ist gedanklich während des Essens (sehr) oft noch bei Arbeit, To-dos oder organisatorischen Themen.

 

Besonders deutlich wird der Verlust an echter Verbindung beim Blick auf die Gespräche am Tisch: Bei mehr als einem Drittel (34 Prozent) der Haushalte, die gemeinsam essen, wird (sehr) oft weniger als zehn Minuten wirklich miteinander gesprochen. Mitverantwortlich dafür ist auch das Smartphone: Nur 30 Prozent halten es beim Essen für grundsätzlich tabu, bei 39 Prozent liegt es zwar auf dem Tisch, wird aber nicht aktiv genutzt – beim Rest ist es fester Bestandteil des Abendessens.

 

Was fehlt – und wonach sich die Menschen sehnen

Auf die Frage, was beim typischen Feierabend-Dinner am meisten fehlt, nennen die Befragten vor allem Energie zum Kochen (27 Prozent), Inspiration für neue Gerichte (23 Prozent) sowie Zeit zum entspannten Essen (20 Prozent) und mehr Abwechslung (20 Prozent). Nur 23 Prozent sind mit ihrem Status quo vollkommen zufrieden. Gleichzeitig ist der Wunsch nach mehr Bewusstsein groß: 86 Prozent ist es wichtig, dass das Abendessen wieder mehr zu einem bewussten, gemeinsamen Moment wird – für 39 Prozent sogar sehr wichtig. Kleine Rituale helfen dabei bereits heute: Am häufigsten genannt werden das bewusste Weglegen des Smartphones (32 Prozent), langsames Essen (24 Prozent) und feste Essenszeiten (20 Prozent). Und die Veränderungsbereitschaft ist da: 59 Prozent der Deutschen sind offen dafür, neue Rituale auszuprobieren, um ihre Abendessen bewusster zu gestalten.

 

Italien als Sehnsuchtsort für den Feierabend Tisch

Wonach sich die Menschen dabei sehnen, zeigt ein Blick nach Süden: Gefragt nach den Eigenschaften, die sie mit einem typisch italienischen Abendessen verbinden, nennen die Befragten am häufigsten frische Zutaten und Qualität (47 Prozent), den kulinarischen Genussfokus (40 Prozent), eine familiäre Atmosphäre (39 Prozent) sowie Geselligkeit und Gemeinschaft (34 Prozent). Auch Gastfreundschaft (30 Prozent), Leidenschaft (25 Prozent) und mehr Zeit bzw. ein entspanntes Tempo (22 Prozent) werden eng mit dem italienischen Esstisch assoziiert.

 

Der Wunsch, sich davon etwas mit in den eigenen Alltag zu nehmen, ist eindeutig: 68 Prozent der Befragten würden sich wünschen, solche Momente – wie beim typisch italienischen Abendessen – auch unter der Woche häufiger zu erleben. Mehr als jede vierte Person (28 Prozent) sogar sehr stark.

 

Die Botschaft von Birra Moretti

Die Studie macht deutlich: Es geht den Menschen nicht darum, jeden Abend ein aufwendiges Menü zu zaubern. Es geht um kleine, bewusste Momente der Verbindung – ein Ritual, ein gemeinsames Getränk, ein paar Minuten ungeteilte Aufmerksamkeit. Genau das ist der Kerngedanke, den Birra Moretti mit seiner italienischen DNA auf den deutschen Feierabend Tisch bringen will: ein Stück La Dolce Vita mitten in der Woche.

 

„Unsere Studie zeigt: Es fehlt den Menschen nicht an Rezepten, sondern an Zeit füreinander. Genau da wollen wir mit Birra Moretti ansetzen – nicht mit einem perfekten Menü, sondern mit einem Moment, der bewusst gemacht wird. Das Handy weglegen, sich fünf Minuten wirklich zuhören, den Tag ausklingen lassen: Das ist die italienische Lebensart, die wir an den deutschen Feierabend Tisch bringen wollen.“ Clarisse Parmentier, Brand Manager Birra Moretti & Gösser

 

Im Fokus: Millennials wünschen sich den Abend als bewussten Moment

Besonders deutlich zeigt sich dieser Wunsch bei den 25- bis 44-Jährigen. Für diese Altersgruppe ist der Abend längst nicht mehr nur ein Übergang zwischen Arbeit und Schlaf – Zeit, Präsenz und echte Verbindung rücken zunehmend in den Vordergrund. Das bestätigen auch die Daten der Studie:

 

  • 86 bis 88 Prozent der 25- bis 44-Jährigen ist es wichtig, dass ihr Abendessen wieder zu einem bewussten, gemeinsamen Moment wird.
  • Rund 67 Prozent der Millennials wünschen sich, Momente wie beim typisch italienischen Abendessen häufiger im eigenen Alltag zu erleben – auch unter der Woche und damit noch deutlicher als im Bevölkerungsdurchschnitt (68 Prozent Gesamtzustimmung, aber mit stärkerer Ausprägung bei „sehr stark“ in dieser Altersgruppe).

 

Als Teil italienischer Lebensart steht Birra Moretti für genau diese Haltung – und wird gerade für diese Zielgruppe zum Symbol für einen Abend, der nicht abgearbeitet, sondern bewusst erlebt wird.

 

Über die Studie

Für die Studie im Auftrag von Birra Moretti befragte das Marktforschungsinstitut YouGov im Mai 2026 (Feldzeitraum 20. bis 26. Mai 2026) insgesamt 549 Personen in Deutschland zu ihrem Essverhalten und ihren Einstellungen rund um das Abendessen unter der Woche. Erhoben wurden unter anderem Fragen zur aktuellen Dinner-Situation, zum Verlust gemeinsamer Verbindung im Alltag, zu hilfreichen Ritualen sowie zur Sehnsucht nach einem italienisch geprägten Genusserlebnis

 

www.birramoretti.com

 

Bild/Bezugsquelle

Heineken Deutschland GmbH
www.heinekendeutschland.de

 

Bilder zum Artikel:

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